Neuvorstellung: OM-D E-M10 Mark III

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    • Anbei der Link zum Review von Robin Wong
      blog.mingthein.com/2017/08/31/…7-olympus-e-m10-mark-iii/

      Bei allem Verständnis dass man sich im Haus nicht weiter Konkurrenz für die E-M5 machen möchte, finde ich diese bisher eher von Canon und Nikon bekannte Kastrationspolitik im Vergleich zur E-M10 II (kein RC Blitzen mehr, eingeschränkte Features, eingeschränkte Menüs, eingeschränkte Belegung der Funktionsknöpfe, Griff passt nicht mehr ...), den alten Sensor und EVF und 4K ohne Mikrofonbuchse echt enttäuschend.

      Für Besitzer einer E-M10 II ist das eher ein Rückschritt und warum soll man einem Neueinsteiger bei dem Preis ausgerechnet die Mark III empfehlen und nicht die Mark II oder eine ähnlich bepreiste Kamera der Konkurrenz?
      :) Sabine
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      Bavarian by nature ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von acahaya ()

    • Sehe ich genau so!
      Ich will mir jetzt nicht den Mund verbrennen, aber als Neueinsteiger würden mir die Blicke über den Tellerrand immer attraktiver.Ich bin aber kein Neuer, ich würde mir in meiner Situation die Reduzierung nicht antun, falls ich eine kleine Backup suchte.
      Für absolute Neuknipser aber ist das Teilchen bestimmt interessant, da wohl nicht zu kompliziert.
      Doch ich hatte sie nicht in der Hand, ich ziehe meine Schlüsse nur aus dem Gelesenen.
      Gruß - maxie


      Bei kreativen Menschen gibt es kein Chaos, es liegen nur überall Ideen herum.
    • Hmm, ja und nein. Es liegt mir fern einen Hersteller in Schutz zu nehmen, allerdings würde ich das ganze schon differenzierter sehen. Ich selbst habe grundsätzlich ein Problem damit, wenn bereits vorhandene, rein softwareabhängige Punkte eingespart oder Funktionen nur halbherzig umgesetzt werden. Gerade das Thema Fn-Belegung war bei Olympus ja über Jahre eine Krux, jetzt wo es endlich vernünftig gelöst war gibt es wieder einen Rückschritt; das soll und darf nicht sein! Ist es wirklich so? Ich selbst habe nicht darauf geachtet, bisherige Reviews geben sich da uneindeutig. Auch beispielsweise was das Thema RC-Blitzen angeht (siehe allein die beiden Links, die hier gepostet wurden).
      Auf der anderen Seite weiß ich aus Erfahrung, dass manche Feineinstellmöglichkeiten einen großen Teil der Nutzer letztlich überfordern und sogar dazu führen, dass eine Kamera schlechter wahrgenommen wird als sie eigentlich ist. Von daher halte ich die Frage schon berechtigt, ob es nicht sinnvoll ist, manches bei einer so positionierten Kamera doch zu reduzieren. Beispielsweise die IS-Modi. Klar wäre der Königsweg hier wieder ein "Einsteiger-" und einen "Expertenmodus", nur ist das wiederum aufwändig in der Programmierung, im Testen, in der Pflege. Verständnis habe ich ehrlich gesagt auch dafür, dass Olympus eine stärkere Differenzierung hardwareseitig durchführt. Von der E-M10 II kommend ist es natürlich enttäuschend, wenn die Neue in manchen Punkten (bspw. Zusatzgriff) weniger bietet; nur positionieren sich gerade im Einsteigersegment die Kameras nicht gegen ihre direkten Vorgänger, sondern sollen Neukunden, systemfremde und "überalte" Umsteiger überzeugen. Und ganz ehrlich, das Gesamtpaket ist doch in der Preisklasse noch immer herausragend.

      Was ich damit sagen will: wir urteilen aus der Sicht ambitionierter Nutzer, die gar nicht die Zielgruppe sind. So Dinge wie Mikrofonbuchse, Feineinstellung vom Sucher oder ähnliches braucht einer von tausend potenziell Interessierten? Oder noch weniger? Die Stabi-Leistung hat sich deutlich verbessert, der AF ist etwas besser geworden, das Marketingzugpferd 4K ist mit an Bord, die Bildqualität noch immer auf einem hohen Niveau (so groß ist der Unterschied nicht, weder im RAW noch im JPEG) - ich sehe da ehrlich gesagt keinen Grund, einem Neuling die Kamera nicht zu empfehlen.

      Und was die Konkurrenz betrifft, wo ist die denn im Einsteigerbereich wirklich attraktiver? Die Panasonic G81 hat einiges zu bieten, das hatten aber die G-Modelle zuvor auch, das ist immer ein Rennen auf Augenhöhe mit der Einsteiger-OMD gewesen. Der Rest? Bei Sony kriegt man in der Preisklasse nur Oldtimer geboten die abgesehen vom Sensor keinen Vorteil bieten, Fujis Angebot ist auch nicht viel neuer und vom Funktionsumfang definitiv nicht besser, Canon ist zwar endlich aufgewacht, bietet aber bisher ebenfalls funktionell nur eingeschränkte Alternativen in dem Preissegment und Nikon - schläft. Die letzten beiden bieten genau wie Pentax halt noch die DSLR-Linie an, bei der aber abgesehen vom Dual-Pixel-Sensor seit Jahren fast nur aufgewärmt wird. Leistungsmäßig ist die E-M10 da in vielen Punkten um einige Klassen voraus.

      Konkurrenzmäßig interessanter wird der Blick doch erst in der Kategorie E-M1 II Alternativen, da bieten die Hersteller tatsächlich interessantes. Gleiches gilt für den Objektivbereich, auch da fehlt mir die Innovation früherer Zeiten bei Olympus, während die Konkurrenz (Fuji bei der Vielfalt, Canon bei Preis-Leistung) wirklich interessante Line-Ups aufstellt. Aber auch hier: für Einsteiger sehe ich bei µFT keine Nachteile, aber viele Möglichkeiten.

      Was mich zudem positiv stimmt: es ist jetzt definitiv mehr Platz im Sortiment für einen E-M5-Nachfolger. Und das ist letztlich meine Klasse ;)
      - Schönen Gruß, Sascha -

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