Beiträge von Helios

    Ich muss leider zugeben, ganz so kontrastreich und plastisch wie der kamerainterne Dramafilter, bekomme das Metall-Relief mit meinen begrenzten Bearbeitungsfähigkeiten nicht hin, aber ein bisschen was konnte ich da noch rausholen.

    Extrem muss es ja nicht sein, so gefällt es mir viel besser. Auch in Schwarz-Weiss. Allerdings muss ich Mike auch zustimmen, der Bogen muss noch heller ;)

    Das Problem für die Abendbeobachtung wird die Helligkeit sein, so gut wie in den Bildern kann man ihn mit bloßem Auge nicht sehen (schon jetzt nicht). Der Schweif erscheint optisch mehr als diffuser Nebel, fast wie eine leichte Rauchfahne. Im Fernglas lohnt sich hingegen der Anblick, da braucht man nicht einmal einen Feldstecher.


    Als Orientierungshilfe, etwa zur gleichen Zeit habe ich auch Weitwinkelaufnahmen gemacht:


    Komet_Neowise_Orientierungshilfe.jpg


    E-M1, 12-40 PRO bei 12 mm, ISO 400, f/2,8, 8 Sek.


    Morgens ist die Blickrichtung Nordnordost, abends sollte man Richtung Nord(nord)west schauen.

    Gerade frisch von heute Morgen, deshalb in der Bearbeitung nur Q&D (habe heute keine Lust auf mehr), der aktuell mit bloßem Auge sichtbar Komet Neowise (C/2020 F3). Noch lässt er sich am besten am frühen Morgen beobachten (die Aufnahme entstand kurz vor vier), ab nächster oder übernächster Woche (je nachdem wo in Deutschland man wohnt) wird er auch Abends einigermaßen gut zu sehen sein (Betonung auf einigermaßen), wenn auch zunehmend schwächer. Falls ihn jemand beobachten will, nehmt am besten ein Fernglas.


    Komet_Neowise.jpg


    E-M1, 40-150 PRO bei 48 mm, ISO 800, f/2,8, 4 Sek.

    Ich kann diesem Dramafilter ja wenig abgewinnen, was er hier aber gut macht ist die Herausarbeitung der Details an der Tür. Wenn du die bei der manuellen Bearbeitung noch etwas kontrastreicher hinbekommen könntest, würde es für meinen Geschmack passen.

    Überall werden jetzt die Geschichten herausgekramt, vermeintliche Analysen aufgestellt und jeder probiert sich als großer Seher, weil niemand zugeben will, dass halt eigentlich nichts bekannt und jede Spekulation sinnlos ist. Aber die Menschen lieben Propheten.


    Was generell unterschätzt wird ist die tatsächliche Nutzbarkeit unserer Ausrüstung, denn ehrlicherweise haben wir schon seit Jahren einen technologischen Stand erreicht, der für eine Vielzahl von Einsatzzwecken völlig ausreicht. Von ganz wenigen Bereichen abgesehen ist es doch mehr der Spieltrieb und der stetige Wunsch nach Verbesserung, der uns zu neuen Dingen greifen lässt (was nichts schlimmes ist, wohlgemerkt). Insofern würde ich mir um die kurz- und mittelfristige Nutzung nicht soviele Gedanken machen, egal was passiert, und selbst wenn es ganz dick kommen sollte (was aktuell wie gesagt noch überhaupt nicht abzusehen ist). Und was langfristig passiert, weiß eh niemand.


    Ich würde nie jemandem den Tipp geben, jetzt noch dick zuzuschlagen, weil das jeder für sich selbst entscheiden muss. Umgekehrt würde ich davon auch niemandem abraten, wenn doch die Chance besteht, dass er damit noch Jahrelang glücklich ist. Schwierig ist die Situation aktuell vor allem für jene, denen es um Produkte geht, die noch gar nicht existieren. Aber deren Situation ist eh immer schwierig (und da spreche ich aus Erfahrung ;) )


    Was auf jeden Fall bleiben wird, solange es Olympioniken gibt die es mit Leben füllen, ist dieses Forum. :)

    Es zeigt zumindest, wie beliebig solch relativen Adjektive sind. Da muss man sich jahrelang in Photoforen anhören, mit solch einem kleinen Format könne man keine guten Aufnahmen machen, da erdreistet sich ein Hersteller doch tatsächlich, mit einem großen MFT-Sensor zu werben. Und haben damit auch noch recht, wenn man sieht, an wen sich die Werbung richtet. Sowas aber auch. ;)

    Eine Seite, die jeden Unsinn in die Welt hinaus posaunt um möglichst viele Klicks zu generieren, zitiert eine Seite, die diesen Unsinn normalerweise ins deutsche übersetzt um damit viele Klicks zu generieren. Und die hat irgendetwas analysiert (also einfach auf der JIP-Webseite nachgeschlagen, hochinvestigativ), was jetzt alles oder nichts bedeutet.

    Wie ich im Artikel hier bei uns bereit geschrieben habe, das Unternehmen JIP ist spezialisiert auf Ausgliederungen von Firmenteilen, es ist daher keine Überraschung, dass in der Regel kein dauerhaftes Interesse an einem großen Engagement besteht. Und selten kommt es zu solchen Ausgliederungen, weil diese Bereiche hochlukrativ sind. Auch die Kamerasparte von Olympus hat ja in den letzten Jahren keine geringen Verluste eingefahren. Insofern stellt sich natürlich die Frage, wie das wirtschaftlich sinnvoll funktionieren soll. Solange wir aber die Antworten auf verschiedene Fragen nicht kennen, beispielsweise ob es Übernahmeinteressenten gibt oder welche Bedingungen Olympus stellt, bringt die Spekulation darüber recht wenig. Überall übertrumpfen sie sich jetzt mit Analysen, was passieren kann, warum es richtig schlimm wird oder alles ganz harmlos ist - ganz ehrlich, das ist unseriöser Unfug, der nicht informieren will, sondern die Situation für sich nutzt.


    Ich kann durchaus verstehen, dass jeder jetzt gern wissen möchte wie es weiter geht; mir geht es ja auch nicht anders. Aber mehr als das hier bei uns im Magazin gesagte gibt es aktuell nicht zu berichten. Und wenn es doch wieder etwas gibt, dann steht es auch bei uns im Magazin (bissel Werbung in eigener Sache machen ;) ).

    Ich würde sie auf jeden Fall erstmal ausprobieren, Größe und Gewicht sind, auch wenn man da auf "mehr" spekuliert, nicht zu unterschätzen. Als normale Wald-, Wiesen-, Feldkamera ist sie mir definitiv zu groß und schwer. Wenn du allerdings genau darauf aus bist, und ein besseres Anfaßgefühl suchst, dann könnte sie tatsächlich die richtige Wahl sein. Von allen Olympus-µFT-Kameras liegt sie mir persönlich auch am besten in der Hand, und als ich sie in einem Testbericht mit der E-1 verglich, war das keine übertriebene Lobhudelei. Genau herausfinden kannst du es nur selbst. Viele rationale Gründe darüber hinaus gibt es für Hobbynutzer hingegen nicht, und wer darüber nachdenken muss, braucht sie tendenziell eher nicht. Aber man muss ja auch nicht alles brauchen ;)


    nordhamburger Willkommen in unserem kleinen, aber gemütlichen Olympioniken-Forum :)

    Der Frust ist durchaus nachvollziehbar, nur den "Alles wird gut"-Knopf mit Rundumversorgung gibt es eben nicht im Leben. Insofern muss man sich entscheiden, ob man sich mit dem Problem abfinden und in Zukunft auf die Bildpräsentation verzichten kann, oder ob man es mit unter Umständen entsprechendem Aufwand lösen kann und möchte. Ich kenne die Probleme zur Genüge, sowohl bei Photos wie auch bei Videos (da ist es noch komplizierter), habe lange genug herumprobiert und kann hier nur Hilfestellungen geben, an was es liegen könnte.


    Wenn ich aktuell etwas ausspiele und auf den Stick speichere, mit den oben genannten Vorgaben (ich achte auch noch drauf, dass im Dateinamen keine Sonderzeichen, Umlaute oder ähnliches vorkommen), dann hat es bisher auf jedem Fernseher funktioniert. Es kann aber auch gut sein, dass es bei deinem trotzdem nicht klappen würde.

    Wenn die Thumbnails angezeigt werden, die volle Auflösung aber nicht, ist das Problem schon mal eingegrenzt. Denn das bedeutet im Normalfall, dass die Datei selbst erkannt wird, aber irgendetwas mit der vollen Auflösung nicht stimmt.


    Es empfiehlt sich für maximale Kompatibilität, die Bilder mit der Formatoption "Baseline Standard" als sRGB-JPEG (kein CMYK oder ein anderes Farbprofil) mit Qualität 6 zu speichern. Je älter der Fernseher, umso sinnvoller ist es auch die Bildgröße zu reduzieren (bei einem Full-HD-Fernseher braucht man nicht die volle Auflösung, es sei denn man will zur Demonstration stark hereinzoomen), und/oder eine noch geringere Qualität zu nutzen.

    Ebenfalls ein Versuch wert ist es, die EXIF-Daten zu löschen, gegebenenfalls auch das ICC-Profil (umgekehrt kann auch ein fehlendes Profil Ursache des Problems sein). Unwahrscheinlich, weil das Thumbnail ja angezeigt wird, ist eine falsche Dateinamenerweiterung (bspw. .jpg statt .jpeg) - im Zweifel würde ich aber auch das ausprobieren.


    Ich habe dich richtig verstanden, du speicherst die Bilder auf einer USB-Festplatte und schließt diese direkt an den Fernseher an? Falls ja, hast du die gleichen Probleme auch bei einem USB-Stick?

    Meinen Hintergrund habe ich schon am Anfang beschrieben, Photorucksäcke brauche ich eigentlich nur für die große Ausrüstung, um gezielt einen Photopunkt zu erreichen, oder um komfortabel und Flugreisekonform (auch mit kleineren Maschinen) zu reisen. Für die große Ausrüstung habe ich den FirstLight 30L, für Superteleobjektive genau das richtige, für eine "normalere" Ausrüstung allerdings deutlich übertrieben. Zu Weihnachten wurde ich "nun" mit dem Mindshiftgear BackLight 18L in "Woodland Green" beschenkt, das kleinere Schwestermodell von Steffis Rucksack, heute morgen hatte ich ihn zum ersten Mal "voll beladen" und für eine längere Zeit am Rücken und kann daher berichten.


    Auch wenn es der kleinste Rucksack der Serie ist, "voll beladen" bedeutet einiges. Zwei Gehäuse mit montierten Teleobjektiven plus Standard- und Weitwinkelzoom, jeweils als PRO, sind beispielsweise kein Problem. Es bleibt dann immer noch etwas Platz für Zubehör wie weitere Speicherkarten, Akkus, Fernauslöser, selbst unsere kleinen Festbrennweiten (25/45 f/1,8) oder dem Fischauge könnte man noch unterbringen. Im Endeffekt also eine ganze Ausrüstung. Für weiteres "Zeug" fehlt dann allerdings der Raum, es sei denn es ist flach genug um im vorderen Fach untergebracht zu werden. Porte­mon­naie, Reisedokumente, Schlüssel, Buch, Smartphone/Tablet/Ultrabook sind alles kein Problem.

    Das Stativ lässt sich wie üblich an den Seiten oder mittig unterbringen, letzteres ist fürs Gleichgewicht natürlich besser. Heute morgen hatte ich mein großes Stativ dabei, auch das findet problemlos Platz und lässt sich gut transportieren, dank der flachen Bauweise (die für unser System völlig ausreicht) sogar recht angenehm.

    Trotz des geringen Volumens ist die Rückenhöhe für mich sehr gut passend, auch weil die Träger ausreichend Abstand besitzen und flexibel genug sind. Meiner Frau hingegen passt er nicht optimal, zu kurz gewachsen, dafür kann der Rucksack nichts ;) Wie immer ist dieser Punkt sehr individuell, da hilft nur eigenes probieren.

    Der Sitzkomfort ist, wie ich es von Mindshiftgear kenne, hervorragend. Sehr gut gepolsterte Träger, ein breiter, komfortabler und für mich gut nutzbarer Bauchgurt (für mich ein wichtiges Kriterium, an dem viele Alternativen scheiterten), angenehmes Rückendesign - passt. Verarbeitungsqualität und Materialanmutung sind wie immer top, die Reißverschlüsse werden mich auch im Winter vor keine Herausforderung stellen, für extremes Wetter ist eine Regenhülle dabei, die ich allerdings selbst im Starkregen bei den anderen Produkten der beiden Hersteller nie brauchte. Die Möglichkeit, den Rucksack nach vorne zu drehen funktioniert bei mir zufriedenstellend, ähnlich wie Steffi es bei dem größeren Modell beschrieben hat.

    Mein einziger großer Kritikpunkt betrifft die Sicherungsschlaufe für den Deckel, die verhindern soll, dass der Zugang beim nach vorne gedrehten Rucksack verwehrt wird. Das Ding würde Q alle Ehre machen und eignet sich perfekt zum strangulieren unliebsamer Agenten, oder eben Photographen. Zudem ist es Mühsam, das Ding über den Kopf zu ziehen. Zu allem Überfluss hängt es dann auch noch im Weg, wenn man es gerade nicht braucht. Hier wäre ein Schnellverbinder sinnvoll gewesen, dann hätten beide Seiten auch ohne Probleme seitlich am Deckel festgemacht werden können. Schade finde ich darüber hinaus, dass im Innenbereich kein herausnehmbares Kleinteilefach mitgeliefert wird (gibt es bspw. bei Lowepro), es bleiben also nur die beiden Fächer im Deckel.


    Insgesamt bin ich mit dem "kleinen" Rucksack sehr zufrieden, groß genug für alle meine normalen Einsätze, klein genug für alle Reisen, sehr bequem auch über längere Zeit und der Rücken bleibt sauber. Er ist nicht gerade günstig, in meinen Augen aber preiswert. :)

    Es war morgens kurz vor Sechs und tatsächlich schon ziemlich hell. Auch heller als im Bild gezeigt, ich habe es schon etwas abgedunkelt, noch mehr würde für mich dann doch zu sehr nach Nachtaufnahme aussehen.

    Ich habe hier ja schon unzählige Mondaufnahmen gezeigt, die mit immer "größeren" Objektiven/Teleskopen aufgenommen wurden. Für die maximale Detailauflösung ist das notwendig, nicht aber für gute Photos generell. Mit wenig Aufwand lassen sich auch mit "unseren" Objektiven gute Ergebnisse erzielen. Hier etwa eine Aufnahme von heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit kurz Freihand mit dem viel gescholtenen 75-300 II:


    Mond_75-300.jpg


    Kurz zur Erklärung, wie das Bild entstanden ist: E-M1 Mark I und 75-300 II, Blende f/6,7, 1/250stel, ISO 200 Freihand, 39 Aufnahmen im Serienbildmodus H, mit AS!3 die besten 50% per 3fach Drizzle verarbeitet, die Details vorsichtig mit nachschärfen herausgearbeitet und anschließend wieder auf Originalgröße verkleinert. Klingt nach viel Aufwand, ist es aber nicht, eine Sache von wenigen Minuten. Und wenn ich an die nur mäßigen Aufnahmebedingungen denke und mir Vergleichsbilder anschaue, hat dieser sich gelohnt. Nur für den Grünstich hätte ich vorher noch etwas Zeit nehmen sollen.

    Nach einigen Schwierigkeiten konnte ich nun auch noch mal den Mond abschießen, was im übrigen mit der Brennweite mit Micro-Four-Thirds in einer Aufnahme nicht funktioniert. Insofern habe ich jeden Bereich mehrfach abgelichtet, verrechnet, nachgeschärft (habe ich hier ja schon mal gezeigt wie das funktioniert) und anschließend daraus ein Panorama gemacht. Hier die verkleinerte Vorschau:


    Lunar2000-preview.jpg


    Und hier der Link auf die größere Variante (wobei auch die noch immer weniger als 50% Vergrößerung besitzt):

    https://olympioniken.de/Lunar2000.jpg


    Die Bearbeitung ist Q&D, da geht noch mehr, mir ging es primär darum wie gut es überhaupt funktioniert. Ich würde sagen, funktioniert :)

    Diskussion zum Artikel Home with Olympus:

    Zitat
    Die aktuelle Krise hat Auswirkungen auf uns alle und wird uns noch einige Zeit deutlich einschränken. Für etwas Ablenkung soll ein neues Portal von Olympus sorgen: Home with Olympus. Dort präsentiert der Hersteller Videos, Podcasts, Blogs und Webseiten rund um die Photographie mit Olympus.

    An der Stelle kann ich dann leider nicht mehr weiterhelfen, das Vorschaubild existiert in der alten Version auf dem Server nicht mehr, wenn es trotzdem noch angezeigt wird, dann liegt es noch immer irgendwo im Cache. Ich kann das Problem leider nicht nachvollziehen, denn nach dem Leeren des Caches wird mir in beiden Versionen (Desktop und Mobil) und verschiedenen Browsern stets das neue, korrekte Bild angezeigt. Außer den üblichen Tipps, also Cache löschen (auch lang genug in die Vergangenheit, das Bild ist gestern vormittag eingestellt worden, also reichen 24 Stunden nicht) und gegebenenfalls den Browser (im Zweifel auch das System) neu starten gibt es für mich aktuell keinen Lösungsansatz.

    Wie heißt es so schön, "es liegt nicht an mir, es liegt an dir" ;) Genauer gesagt liegt es (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) an deinem Browsercache, der die alte Version beibehält um das Datenvolumen zu reduzieren. Wenn du den löschst, dann sollte das Bild auch entsprechend korrekt angezeigt werden: bei Chrome geht es beispielsweise so.

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