Beiträge von Helios

    Meinen Hintergrund habe ich schon am Anfang beschrieben, Photorucksäcke brauche ich eigentlich nur für die große Ausrüstung, um gezielt einen Photopunkt zu erreichen, oder um komfortabel und Flugreisekonform (auch mit kleineren Maschinen) zu reisen. Für die große Ausrüstung habe ich den FirstLight 30L, für Superteleobjektive genau das richtige, für eine "normalere" Ausrüstung allerdings deutlich übertrieben. Zu Weihnachten wurde ich "nun" mit dem Mindshiftgear BackLight 18L in "Woodland Green" beschenkt, das kleinere Schwestermodell von Steffis Rucksack, heute morgen hatte ich ihn zum ersten Mal "voll beladen" und für eine längere Zeit am Rücken und kann daher berichten.


    Auch wenn es der kleinste Rucksack der Serie ist, "voll beladen" bedeutet einiges. Zwei Gehäuse mit montierten Teleobjektiven plus Standard- und Weitwinkelzoom, jeweils als PRO, sind beispielsweise kein Problem. Es bleibt dann immer noch etwas Platz für Zubehör wie weitere Speicherkarten, Akkus, Fernauslöser, selbst unsere kleinen Festbrennweiten (25/45 f/1,8) oder dem Fischauge könnte man noch unterbringen. Im Endeffekt also eine ganze Ausrüstung. Für weiteres "Zeug" fehlt dann allerdings der Raum, es sei denn es ist flach genug um im vorderen Fach untergebracht zu werden. Porte­mon­naie, Reisedokumente, Schlüssel, Buch, Smartphone/Tablet/Ultrabook sind alles kein Problem.

    Das Stativ lässt sich wie üblich an den Seiten oder mittig unterbringen, letzteres ist fürs Gleichgewicht natürlich besser. Heute morgen hatte ich mein großes Stativ dabei, auch das findet problemlos Platz und lässt sich gut transportieren, dank der flachen Bauweise (die für unser System völlig ausreicht) sogar recht angenehm.

    Trotz des geringen Volumens ist die Rückenhöhe für mich sehr gut passend, auch weil die Träger ausreichend Abstand besitzen und flexibel genug sind. Meiner Frau hingegen passt er nicht optimal, zu kurz gewachsen, dafür kann der Rucksack nichts ;) Wie immer ist dieser Punkt sehr individuell, da hilft nur eigenes probieren.

    Der Sitzkomfort ist, wie ich es von Mindshiftgear kenne, hervorragend. Sehr gut gepolsterte Träger, ein breiter, komfortabler und für mich gut nutzbarer Bauchgurt (für mich ein wichtiges Kriterium, an dem viele Alternativen scheiterten), angenehmes Rückendesign - passt. Verarbeitungsqualität und Materialanmutung sind wie immer top, die Reißverschlüsse werden mich auch im Winter vor keine Herausforderung stellen, für extremes Wetter ist eine Regenhülle dabei, die ich allerdings selbst im Starkregen bei den anderen Produkten der beiden Hersteller nie brauchte. Die Möglichkeit, den Rucksack nach vorne zu drehen funktioniert bei mir zufriedenstellend, ähnlich wie Steffi es bei dem größeren Modell beschrieben hat.

    Mein einziger großer Kritikpunkt betrifft die Sicherungsschlaufe für den Deckel, die verhindern soll, dass der Zugang beim nach vorne gedrehten Rucksack verwehrt wird. Das Ding würde Q alle Ehre machen und eignet sich perfekt zum strangulieren unliebsamer Agenten, oder eben Photographen. Zudem ist es Mühsam, das Ding über den Kopf zu ziehen. Zu allem Überfluss hängt es dann auch noch im Weg, wenn man es gerade nicht braucht. Hier wäre ein Schnellverbinder sinnvoll gewesen, dann hätten beide Seiten auch ohne Probleme seitlich am Deckel festgemacht werden können. Schade finde ich darüber hinaus, dass im Innenbereich kein herausnehmbares Kleinteilefach mitgeliefert wird (gibt es bspw. bei Lowepro), es bleiben also nur die beiden Fächer im Deckel.


    Insgesamt bin ich mit dem "kleinen" Rucksack sehr zufrieden, groß genug für alle meine normalen Einsätze, klein genug für alle Reisen, sehr bequem auch über längere Zeit und der Rücken bleibt sauber. Er ist nicht gerade günstig, in meinen Augen aber preiswert. :)

    Es war morgens kurz vor Sechs und tatsächlich schon ziemlich hell. Auch heller als im Bild gezeigt, ich habe es schon etwas abgedunkelt, noch mehr würde für mich dann doch zu sehr nach Nachtaufnahme aussehen.

    Ich habe hier ja schon unzählige Mondaufnahmen gezeigt, die mit immer "größeren" Objektiven/Teleskopen aufgenommen wurden. Für die maximale Detailauflösung ist das notwendig, nicht aber für gute Photos generell. Mit wenig Aufwand lassen sich auch mit "unseren" Objektiven gute Ergebnisse erzielen. Hier etwa eine Aufnahme von heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit kurz Freihand mit dem viel gescholtenen 75-300 II:


    Mond_75-300.jpg


    Kurz zur Erklärung, wie das Bild entstanden ist: E-M1 Mark I und 75-300 II, Blende f/6,7, 1/250stel, ISO 200 Freihand, 39 Aufnahmen im Serienbildmodus H, mit AS!3 die besten 50% per 3fach Drizzle verarbeitet, die Details vorsichtig mit nachschärfen herausgearbeitet und anschließend wieder auf Originalgröße verkleinert. Klingt nach viel Aufwand, ist es aber nicht, eine Sache von wenigen Minuten. Und wenn ich an die nur mäßigen Aufnahmebedingungen denke und mir Vergleichsbilder anschaue, hat dieser sich gelohnt. Nur für den Grünstich hätte ich vorher noch etwas Zeit nehmen sollen.

    Nach einigen Schwierigkeiten konnte ich nun auch noch mal den Mond abschießen, was im übrigen mit der Brennweite mit Micro-Four-Thirds in einer Aufnahme nicht funktioniert. Insofern habe ich jeden Bereich mehrfach abgelichtet, verrechnet, nachgeschärft (habe ich hier ja schon mal gezeigt wie das funktioniert) und anschließend daraus ein Panorama gemacht. Hier die verkleinerte Vorschau:


    Lunar2000-preview.jpg


    Und hier der Link auf die größere Variante (wobei auch die noch immer weniger als 50% Vergrößerung besitzt):

    https://olympioniken.de/Lunar2000.jpg


    Die Bearbeitung ist Q&D, da geht noch mehr, mir ging es primär darum wie gut es überhaupt funktioniert. Ich würde sagen, funktioniert :)

    Diskussion zum Artikel Home with Olympus:

    Zitat
    Die aktuelle Krise hat Auswirkungen auf uns alle und wird uns noch einige Zeit deutlich einschränken. Für etwas Ablenkung soll ein neues Portal von Olympus sorgen: Home with Olympus. Dort präsentiert der Hersteller Videos, Podcasts, Blogs und Webseiten rund um die Photographie mit Olympus.

    An der Stelle kann ich dann leider nicht mehr weiterhelfen, das Vorschaubild existiert in der alten Version auf dem Server nicht mehr, wenn es trotzdem noch angezeigt wird, dann liegt es noch immer irgendwo im Cache. Ich kann das Problem leider nicht nachvollziehen, denn nach dem Leeren des Caches wird mir in beiden Versionen (Desktop und Mobil) und verschiedenen Browsern stets das neue, korrekte Bild angezeigt. Außer den üblichen Tipps, also Cache löschen (auch lang genug in die Vergangenheit, das Bild ist gestern vormittag eingestellt worden, also reichen 24 Stunden nicht) und gegebenenfalls den Browser (im Zweifel auch das System) neu starten gibt es für mich aktuell keinen Lösungsansatz.

    Wie heißt es so schön, "es liegt nicht an mir, es liegt an dir" ;) Genauer gesagt liegt es (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) an deinem Browsercache, der die alte Version beibehält um das Datenvolumen zu reduzieren. Wenn du den löschst, dann sollte das Bild auch entsprechend korrekt angezeigt werden: bei Chrome geht es beispielsweise so.

    Ist es nicht möglich, in der Vorschau auch das ganze Bild anzuzeigen und nicht nur einen Ausschnitt, der noch nicht einmal das Format preisgibt?

    Sollte jetzt funktionieren (über Nacht wurden auch die alten Vorschaubilder angepasst), falls es Probleme gibt, bitte einfach melden.

    Es gab früher auch eine Begrenzung, aber ich habe sie aber schon vor einiger Zeit aus Leistungsgründen herunter gesetzt, so reduziert sich die Serverlast und das Forum wird schneller. In der Galerie spielt das keine so große Rolle, da die Bilder dort erst beim Anklicken entsprechend geladen werden, deshalb sind da höhere Werte unproblematisch.

    PS: ich weiss nicht, warum die beiden letzten nochal runterskaliert wurden - waren innerhalb der Vorgaben

    Ein Bild hier im Forum darf maximal 1.800 px breit und 1.200 px hoch sein, alles was darüber hinaus geht wird mit maximaler Qualität skaliert. In der Galerie sind höhere Werte erlaubt.

    An Blaumeisen kann ich mich nicht Sattsehen, bei dem milden Winter waren sie seltener zu Gast an meiner Futterstelle, und auch im Garten habe ich wenige gesehen. Deshalb gerne mehr Bilder!

    Schicken lassen möchte ich sowas nicht, wenn die Läden wieder öffnen, sind sie froh um jeden, der vor Ort einkauft.

    Tipp: einfach mal vor Ort anrufen, teilweise bieten die Läden einen Lieferdienst. So lässt sich auch in der Krise lokal einkaufen.

    Verflixt jetzt muß ich das auch.:lol3:

    Da sagst du was, vorher habe ich das nicht gesehen! Mein Gott, Walter :P


    Sind aber schöne, ruhige Bilder mit einem für mich ungewöhnlichen Motiv - trotz mehrfacher Aufenthalte in Diepholz kannte ich die Tiere nicht. Allerdings war ich auch nicht wegen Schafen da ;)

    Gestern Abend stand die Venus in der östlichen Elongation, was bedeutet, dass sie den größten Winkelabstand zur Sonne aufweist. Diese Gelegenheit habe ich genutzt um zu schauen, wie gut das Teleskop an den Planeten funktioniert. In meinen Augen ganz gut. In den kommenden Wochen wird sie der Erde und der Sonne immer näher kommen, dementsprechend immer größer erscheinen und dabei die charakteristische Sichelform annehmen. Sofern das Wetter es hergibt, werde ich dann wieder eine Aufnahme zum Vergleich einstellen.


    Venus.jpg


    Aufgenommen mit der E-PL6, nominell 2 Metern Brennweite und digitalem Telekonverter, 15 Minuten Film (etwa 26.000 Einzelaufnahmen) beschnitten mit PIPP und die besten 20% kombiniert mit Autostakkert, anschließend dezent mit Sharpen AI optimiert.

    Den FL-LM2 von der E-M1 (Mark 1) kannst du nicht weiter verwenden, der braucht den Accessory Port, und den haben die neuen Kameras nicht. Der FL-LM3 von der E-M1 Mark 2 hingegen kann weiter verwendet werden.

    Danke Maxie für die Erklärung, und freut mich, dass es den Bienen gut geht. Es müssten zwei verschiedene sein, wäre jedenfalls Zufall, wenn es die gleiche wäre, denn ich habe ein gutes Dutzend gezählt. Einen Imker kenne ich hier zwar noch nicht, aber bei dem Radius und den Möglichkeiten dürfte der auch recht schwer zu finden sein. Vielleicht befrage ich mal die Bienen ;)


    Und zum Rest, lass es doch einfach mit den Entschuldigungen oder Rechtfertigungen, das bringt eh nichts, ich spreche da aus Erfahrung. Ich habe es positiv aufgefasst und freue mich, dass die Bilder dich ansprechen. :)

    Da ich mich zur Zeit schonen muss und das Wetter am Wochenende überraschend gut war, habe ich mich photographisch an den ersten Insekten im eigenen Garten versucht und dabei zum ersten Mal mein letztjähriges Geburtstagsgeschenk produktiv (und zweckmäßig) eingesetzt. Insekten sind nicht so meine Welt, kann jemand bei der Identifizierung helfen?


    Bienschen (1).jpg


    Bienschen (2).jpg

    Kein Objektiv, ein Teleskop, die Daten dazu stehen in den EXIFs. Ein Meade ACR 8'' mit knapp 2 m Brennweite bei f/10, gut für den Mond, die Sonne (natürlich nur mit Filter!) und Planeten, und offensichtlich ganz brauchbar bei Flugzeugen (auch wenn die Fokussierung viel Übung erfordert, und die 100%-Ansicht erwartungsgemäß nichts taugt). Ich habe es wie gesagt zur Zeit da um zu testen, wie gut ich von meinem Garten aus Astro machen kann. Mal schauen, ob es bleiben darf :)

    Vielleicht ist das der Grund :) Nur am Karneval liegt es jedenfalls nicht, denn die Verbindungen ist das ganze Jahr über recht stark. Ich wusste bisher nur nicht, dass die Route mehr oder weniger über uns hinweg führt. Den letzten fand ich aber am besten, direkt aus dem Skiurlaub zurück in die Großstadt. Das Flugzeug ist in San Marino registriert, bloß keinen Cent zuviel an Steuern zahlen. Tja, wer hat der hat und ich steh unten und staune ;)


    Ja, die Kondensstreifen kommen bei drei und fünf am besten raus, ich hätte die Kontraste bei den anderen vielleicht noch etwas besser optimieren sollen. Aber andererseits hält sich der ästhetische Wert der Aufnahmen eh in Grenzen. Es sind übrigens keine Crops, kein Beschnitt; Brennweite ist halt durch nichts zu ersetzen ^^

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