Kreuzfahrt Norwegen bis Spitzbergen

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    • schokopanscher schrieb:

      Oh ja, neben dem Klassiker zu hohe oder zu niedrige ISO, hätte ich noch die fehlende Speicherkarte in der Kamera oder leere Ersatz-Akkus und in letzter Zeit auch immer öfter den über die Funktiontaste am Objektiv versehentlich deaktivierten Stabi im Angebot.Hab ich natürlich nur von gehört, mir selber passiert sowas selbstredend niemals! :whistling: :D
      Das kommt mir alles nur zu bekannt vor. :wu3:
      Gruß Anna


      Wo viel Licht, da ist auch Schatten.
    • Was das Thema Umwelt angeht noch ein Wort: jeder von uns hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, und es gibt für mich keinen Grund, daran irgendwelche moralischen Maßstäbe anzulegen. Denn der Kern der Diskussion sollte meiner Meinung nach weniger bei den wenigen persönlichen Lastern liegen, die für jeden einzelnen das Leben lebenswert machen, als vielmehr bei den einfach vermeidbaren Alltagsbelastungen, die keine emotionalen Auswirkungen haben, in der Summe aber deutlich schwerer wiegen. Schändlich ist in meinen Augen daher nur, die Auswirkungen des eigenen Handelns zu ignorieren, zu relativieren oder zu negieren. Wer eine Kreuzfahrt macht, der sollte wissen, dass das die mit Abstand schlechteste Ausprägung des Massentourismus ist. Nicht, um ihm den Spaß daran zu verleiden, sondern um zu motivieren, im Alltag dafür etwas bewusster mit der Umwelt umzugehen. So jedenfalls sehe ich das.

      Und was den "Fehler" bei den letzten Bildern betrifft, so sehe ich das Problem nicht bei den ISO 200. Damit kommt man auch bei schlechterem Licht und auch von Bord eines fahrenden Schiffes sehr weit. Es stellt sich für mich eher die Frage, warum bei den Verhältnissen und mit µFT mit Blende 9, einmal sogar mit Blende 22 photographiert wurde (augenscheinlich mit Blendenvorwahl)? Bei Landschaften reicht die Schärfentiefe bei Blende 5,6 in der Regel aus wenn man keinen absoluten Nahbereich hat, wie es bei deinen Aufnahmen der Fall ist. Selbst mit Blende 4 hättest du vermutlich noch eine gut ausreichende Schärfentiefe gehabt. Nur wenn auch der sehr nahe Vordergrund mit eingebunden werden soll lohnt es, weiter abzublenden; Blende 8 ist dabei meist noch unkritisch, ab Blende 11 leidet aber auch wieder die Qualität - da muss man entscheiden, was einem wichtiger ist.

      Den "Fehler" zu beurteilen empfinde ich bei den gezeigten Aufnahmen aber als schwierig. Auffällig ist da für mich in erster Linie die diesige Luft und die, wetterbedingt, geringere Helligkeit. Neben der gewählten Blende würde ich da eher die Ursachen suchen, es sei denn natürlich, bei deinen Originalaufnahmen erkennt man noch andere Probleme.

      Davon abgesehen haben meine Vorredner natürlich recht, Fehler wider besseren Wissens passieren jedem Photographen, und wer das Gegenteil behauptet, der lügt. Ich bin gerade erst von einer Reise wieder gekommen, bei der mir gleich mehrfach dumme Fehler passiert sind. Das ist normal, man lernt daraus, man achtet in Zukunft besser darauf - und macht sie irgendwann dann doch wieder. Insofern lass dich nicht von der Aussicht herabziehen, dass es auch in Zukunft nicht besser wird (im Gegenteil, je mehr Equipment, desto größer ist das Fehlerpotenzial), sondern von dem Wissen aufmuntern, dass Fehler eben normal sind. Und ganz ehrlich, an meine schönsten Touren erinnere ich mich besonders, weil irgendetwas schief gelaufen ist ;)
      - Schönen Gruß, Sascha -

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    • Nach dem Tag in Alesund verbrachten wir den ganzen nächsten Tag wieder auf dem Meer. Der nächste Halt sollteTromsø sein. Gletschergarten, Eismeerkathedrale, Polarmuseum und Fjellheisen waren mal so die ersten Ziele die man im Reiseführer angepriesen bekommt. Was man auch schnell raus bekommt wenn man sich die Informationen zu Gemüte führt, dass der Anlegeplatz recht weit vom Zentrum entfernt ist. Es gab die Möglichkeit für 20 Euro pro Person mit einem Shuttle der Reederei ins Zentrum zu fahren. Wir waren zu geizig und wollten entweder den öffentlichen Bus nehmen oder laufen.

      In Tromsø angekommen hat man sich gleich nicht wirklich Willkommen gefühlt. Die Zelte, in denen eigentlich Bustickets und Souvenirs verkauft werden sollten waren verwaist, das Wetter eine einzige graue Suppe und der Industriehafen nicht wirklich attraktiv. Wir haben uns dann entschieden zu laufen und sind 45 min an der Hauptstrasse durch Industrie gewandert (und wir haben wirklich nicht getrödelt). Pünktlich bei der Ankunft am Polarmuseum fing es auch an zu regnen. Also erst mal rein ins das kleine Museum....

      Polarmuseet.jpg

      Das kleine Museum zeigt Ausstellungen über Polarexpeditionen und Fangtraditionen in den Polargebieten. Wir fanden es ganz gemütlich dort.

      Flugzeuge Polarmuseum.jpg

      Im Polarmuseum.jpg

      Eisbärfalle.jpg
    • Nach dem Museumsbesuch sind wir zunächst bisschen durchs Städtchen getigert....

      Kirche Tromsö.jpg
      Cathedral of Our Lady. Die nördlichste katholische Kirche haben wir uns sagen lassen.

      Tromsö Statue und öffentlicheds Gebäude.jpg
      Hierzu kann ich nix schlaues erzählen :D

      Tromsö Haus wie Schiff.jpg
      Die Architektur dieses Hauses erinnert doch stark an ein Schiff.

      Tromsö Bibliothek.jpg
      Die Bibliothek - hier gibt es gutes WLAN - wichtig als Schweizer

      Ich hoffe euch gefallen die Bilder trotz des grauen Wetters.
    • Dann führe ich euch mal weter durch Tromsö.

      Natürlich durfte das Überqueren der Tromsö Bridge nicht fehlen. Die ist etwas über einen km lang. Hat man diese hinter sich gelassen, gelangt man zur Eismeerkathedrale. Das Dreieck dominiert hier als geometrische Form und weiss als Farbe.

      Eismeerkathedrale.jpg

      Eismeerkathedrale innen1.jpg

      Eismeerkathedrale innen2.jpg


      Next stop: Fjellheisen
    • Von der Eismeerkathedrale sind es nur noch gute 10 Minuten zur Seilbahnstation Fjellheisen. Man kann theoretisch den Berg auf zu Fuß erklimmen, aber das Wetter war so instabil, dass wir es nicht gewagt haben. 30 Minuten warten an der Seilbahn und aufwärts ging es. Oben angekommen standen wir auch zugleich im Regen. Deshalb gab es erst mal einen Kaffee im kleinen Restaurant. Die ersten Bilder enstanden noch im Regen, dann hörte es irgendwann auf und es wurde einigermassen trocken.

      Aussicht von Fjellheisen.jpg
      Das Foto entstand im Regen stehend. Man sieht rechts, halb oben im Bild noch das Kreuzfahrtschiff.

      auf dem Fjellheisen 2.jpg
      Man kann am Rand entlang laufen und die Aussicht genießen

      auf dem Fjellheisen.jpg
      oder den Berg weiter hoch steigen.

      Wir sind aber nicht allzu weit gelaufen, da zum einen die Zeit davon lief und zum anderen schon wieder Regen drohte.
    • Das nächste Ziel war nun Longyearbean. Auch hier war bei der Ankunft erst mal trübes Wetter angesagt. Immerhin - es regnete nicht. Wir machten und zunächst zu Fuss auf den Ort zu erkunden. Es waren so um die 5 Grad, aber wenn man in Bewegung ist, reicht schon ein warmer Fliess und eine Softshell drüber. Eine Mütze war aber Pflicht für mich, ich habe seit der Kindheit immer schnell Ohrenschmerzen.

      Gletscherblick.jpg
      Über den Gletschern scheint die Sonne!

      Weite.jpg
      Diese Weite ist unglaublich.

      einsames schneetöff.jpg
      Das Schneetöff wartet auf den Winter. Auf einen Einwohner kommen hier übrigens ca. 2 dieser Fortbewegungsmittel.

      bunte Häuser 2.jpg
      Die bunten Häuser bringen Farbe in den Ort. Die Farbe der Häuser ist nicht den Eigentümern überlassen und sondern von behördlicher Seite festgelegt.

      Longyearbean ist eigentlich ja eine Bergbausiedlung. Auf die Mienen komme ich später noch. Aber auch der Tourismus ist hier wichtig.
    • Auch auf die Gefahr hin euch zu langweilen, geht es weiter mit meiner Kreuzfahrt. Zunächst noch ein paar Bilder von Spitzbergen. Wir konnten uns im Vorfeld nicht auf einen Ausflug einigen bzw. waren etwas überfordert mit den Angeboten. Am Ende war alles ausgebucht, nur eine "Fototour" hatte noch Plätze frei. Ironischerweise war ich die einzige Teilnehmerin, die eine Kamera dabei hatte. Auch für die anderen war es wohl die einzige Möglichkeit in Spitzbergen aus dem Ort zu kommen. Unser Tourguide, eine nette Frau aus Polen, ausgerüstet mit Gewehr, hat uns rumgefahren und viel über Longyearbean erzählt. Leider konnte ich mir nur wenig merken.

      Zuerst ging es zu den Minen.

      alte Miene.jpg
      Über diese Trassen wurde früher die Kohle transportiert.

      Miene 6.jpg
      Im Gegensatz zum Ruhrgebiet wird die Kohle hier oberirdisch abgetragen und dann nach unten befördert.



      Unterwegs sind uns einige Rentiere begegnet.

      Rentier.jpg
      Das ist das Modell von meinem Albumsfoto, hier gerade beim grasen.

      Rentier on the road.jpg
      Wir haben gehalten um eine kleine Herde zu fotografieren. Dieser hier hatte aber wohl keine Lust auf ein Fotoshooting.


      Dann sind wir aus der anderen Richtung aus Longyearbean raus gefahren, am Isfjorden lang. Eine schreckliche Strasse, wenn man das denn so nennen kann. Irgendwann mussten wir das Auto abstellen und sind dann noch ca. 20 Minuten zu Fuss weiter gelaufen. Angekommen sind wir hier:

      die andere Seite.jpg
      Ich erinnere mich nicht an den Namen und google maps spuckt auch nicht viel aus daher nenne ich es "Die andere Seite".

      Rentier liegend.jpg
      Während dem Spaziergang haben wir noch mal zwei Rentiere getroffen.


      Notausgang.jpg
      Das ist wohl der Notausgang einer Mine. Damit die Arbeiter auch wieder in die Zivilisation kommen stehen Fahrräder parat.
    • Darf ich noch einmal zurück nach Tromsoe? Zu der Statue von Olav V ? Der Mann hat eine ziemlich wildbewegte Geschichte hinter sich ... Ich habe das Originalboot gesehen, mit dem er geflohen ist - mit sowas durch die Nordsee zu fahren war schon abenteuerlich.
      Great equipment can take lousy pictures, and poor equipment can manage wonderful images. The difference? You. Thom Hogan
    • So, habe schon lange nicht mehr weiter berichtet. Auf dem Rückweg zum Auto brach die Sonne kurz durch und wir konnten erahnen, welche Farben das Meer und das Land eigentlich bereit halten würden:

      Spitzbergen Licht1.jpg

      Spitzbergen Licht4.jpg

      Zum Glück haben wir hier noch einige Minuten abgehangen, denn diesen kleinen Besucher hätten wir sonst verpasst:

      Polarfuchs.jpg

      Das Bild ist jetzt nicht sonderlich spektakulär, aber halt mein erster (und vielleicht letzter?) Polarfuchs! Wie froh war ich, stur das 300er auf dem 2. Body drauf gelassen zu haben. Hätte ich wechseln müssen wäre er weg gewesen.

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    Foto Baur
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