Sven gewöhnt sich an die OMD

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    • sven@oly schrieb:

      Total ärgerlich, dass einer der beiden Scheißer mittendrin meinte, duschen gehen zu müssen und unten rechts das Licht angeknipst hat

      Ich finde es jetzt bei dem in meinen Augen nicht wirklich spannenden Motiv nicht sonderlich schlimm. Allerdings ist genau diese fehlende Möglichkeit zur Einflussnahme der große Nachteil des Live-Composite und der Grund, warum ich weder den Hype um die Funktion verstehen kann noch es nutzen würde, außer zur Test oder Einstellzwecken.
      - Schönen Gruß, Sascha -

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    • Das Sternspurenbild ist nun nix, was du nicht reproduzieren kannst, finde es auch weder von der Lokation (vom Balkon oder so?) noch insgesamt überhaupt ansprechend. Such dir eine schönere und weniger lichtverschmutzte Location, wo keine unberechenbaren Lichter angehen, und mach dort sowas.
      I b´hoit meine schlechtn Ang´wohnheiten erst amoi, bis i woaß, wofür´s guad san..
      meine Homepage - Uschi - lieber von Rubens gemalt als vom Schicksal gezeichnet
    • Sascha, eine ganze Weile lang konnte ich mit deiner obigen Kritik nichts anfangen. Ich war der Meinung, dass man gerade bei Live Composite ganz gute Möglichkeiten zur Einflussnahme hat ... bis gestern Abend.

      Ich war ja gestern beruflich in Belgien und hatte gehofft, den Supermond irgendwie mil dem AKW Tihange zu verbinden. Leider war es wolkig und es regnete.

      Meine erste Aufnahme rüber zum Kraftwerk war noch Live Composite. Es fuhr ein Schiff vorbei was ganz witzig aussah, aber der Rest blieb einfach zu dunkel. Offenbar hatte ich LC bereits als vollständige Alternative zur Langzeitbelichtung gehalten ...

      Dann habe ich mit Belichtungszeiten von 30, 40 und 50 Selunden experimentiert und dann noch mit der Blende. Und auch hier macht es einem die OMD extrem einfach:



      Ich ärgere mich etwas über die Tropfen auf der Linse, aber ich hab hier auf der Arbeit kein Tool um das ordentlich zu beheben. Immerhin hat sowohl die OMD als auch das 14-42 den Regen standgehalten ...

      Danke für Feedback.
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    • Ganz wichtig ist das du beim LiveComp die Intervall-Zeit beachtest.
      Wenn du also einstellst das alle 2 Sekunden das Bild aktualisiert wird, heißt es das die Kamera immer 2 Sekunden belichtet, und diese dann über das vorhandene Bild legt (aber nur die Pixel, die heller sind als das vorhandene!).
      Wenn du das erst mal verinnerlicht hast kann man mit dem LiveCopm sehr viel spannende Sachen machen, da brauchst du keine ND Filter mehr oder sowas, das meiste lässt sich einstellen.

      Wenn du also eine Szene mit LiveComp aufnehmen willst dann stell dir am besten die Werte so ein, das für den Intervall den du wählst die Belichtung gut ist.
      Also z.B. dann ISO und Blende einstellen und schauen was A Modus dir als Belichtungszeit sagt. Dann pass ISO und Blende so an das du deinen gewünschten Intervall hast, und stell das beim LiveComp ein.

      Dann kriegst du auch tolle gut belichtete Bilder hin mit tollen Effekten ;)


      Nebenbei bei den Autobahn Bildern sieht man auch schön das manche Autos mit LED Lampen dann auch PWM benutzen ;)
      Ein interessanter Effekt entsteht dabei auch, wenn du im letzten Intervall den Zoom kurz veränderst und dann die Aufnahme beendest ;)
    • sven@oly schrieb:

      Sascha, eine ganze Weile lang konnte ich mit deiner obigen Kritik nichts anfangen. Ich war der Meinung, dass man gerade bei Live Composite ganz gute Möglichkeiten zur Einflussnahme hat ... bis gestern Abend.

      Ich war ja gestern beruflich in Belgien und hatte gehofft, den Supermond irgendwie mil dem AKW Tihange zu verbinden. Leider war es wolkig und es regnete.

      Meine erste Aufnahme rüber zum Kraftwerk war noch Live Composite. Es fuhr ein Schiff vorbei was ganz witzig aussah, aber der Rest blieb einfach zu dunkel. Offenbar hatte ich LC bereits als vollständige Alternative zur Langzeitbelichtung gehalten ...

      Nein, Live Composite ist keine Alternative zur klassischen Langzeitbelichtung, das wäre eher Live Bulb /Live Time, beides letztlich nichts anderes als Langzeitbelichtungen, mit dem Unterschied, dass du dem Bildaufbau zusehen kannst und so genau den Punkt triffst, an dem das Bild richtig belichtet ist. Bei Live Composite geht es darum, aufbauend auf einer korrekt belichteten Grundaufnahme weiter die Lichter zu ergänzen so eine deutlich längere Gesamtbelichtungszeit zu erhalten, als dies mit einer klassischen Langzeitbelichtung möglich gewesen wäre (da diese dann einfach überbelichtet wäre). Es ist also dann Ratsam, wenn man einen Prozess photographieren will, der zwar heller ist als der Hintergrund, gleichzeitig aber länger, als es selbst der Hintergrund verträgt. Das wären etwa deine Leuchtspuren auf der Autobahn, Strichspuren oder Lichtmalerei. Unpassend hingegen ist es bei statischen Motiven wie dem Kraftwerk.
      Meine Kritik an Live Composite ist nicht die fehlende Einflussnahme auf die Aufnahmeparameter, sondern auf Störungen, die im Zuge des Prozesses hinzu kommen. Bei deiner Sternenaufnahme etwa ist die gesamte Aufnahme für dich ruiniert, weil im falschen Moment jemand das Licht angemacht hat. Ich habe hier vor einiger Zeit die Anekdote erzählt, wie mir Polizei und Feuerwehr Aufnahmen ruiniert haben. Oder besser gesagt hätten, wenn ich sie mit Live Composite gemacht hätte. Wenn du statt Live Composite den klassischen Weg gehst, also Serienaufnahmen erstellst und die hinterher am Computer zusammenrechnen lässt, dann kannst du diese Störquellen ebenso gezielt ausschalten und erzielst insgesamt das nicht nur technisch, sondern auch ästhetisch schönere Ergebnis. Und wirklich kompliziert ist das nicht. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass Live Composite generell schlecht ist. Es hat etwa da Vorteile, wo es wichtig ist, das Ergebnis im Zuge des Photographierens bereits betrachten zu können. Die Lichtmalerei etwa wird dadurch einfacher, genauso wie bei Live Bulb / Live Time die Langzeitbelichtung einfacher wird (auch wenn in beiden Fällen die technische Bildqualität leidet, überwiegt oft genug die Möglichkeit das Bild überhaupt wie vorgesehen zu machen).

      Ich ärgere mich etwas über die Tropfen auf der Linse, aber ich hab hier auf der Arbeit kein Tool um das ordentlich zu beheben. Immerhin hat sowohl die OMD als auch das 14-42 den Regen standgehalten ...

      Danke für Feedback.

      Ich finde den Diorama-Filter hier sehr störend. Ohne diesen und mit einem engeren Beschnitt (sofern du nicht noch einen besseren Ausschnitt vom Vordergrund hast) wäre es keine schlechte Aufnahme. Eventuell könnte man noch den Weißabgleich etwas anpassen, da ist die Automatik bei Kunstlicht-Mischlicht immer etwas zickig. Die Tropfen sind natürlich Schade, aber an der Stelle durchaus noch gut zu entfernen, wenn du das passende Programm dafür hast. :)
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    • Danke für die Erläuterungen. Nun, nachdem ich zuhause bin, habe ich noch ein Bild aus anderer Perspektive, welches ich etwas am Rechner bearbeitet habe - das erste war wie gesagt nur ein Onlinetool.



      Es war spät, es regnete, es war knapp um null Grad und ich hatte nach meinem Termin noch 2 Stunden Fahrt nach Hause. Eine bessere Position vor Ort habe ich nicht gefunden ... vielleicht fahre ich nochmal, wobei ich sagen muss, dass mich Kraftwerke jetzt mehr und mehr ansprechen.
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    • Helios schrieb:

      [...] genauso wie bei Live Bulb / Live Time die Langzeitbelichtung einfacher wird (auch wenn in beiden Fällen die technische Bildqualität leidet, überwiegt oft genug die Möglichkeit das Bild überhaupt wie vorgesehen zu machen).
      Wieso sollte die Bildqualität dadurch schlechter werden?
      Es wird doch nur das aktuelle Bild vom Sensor gelesen und angezeigt, und die Daten dazu stehen doch in einem Speicher Register des Sensors, den es nicht beeinflussen sollte das man da was aus liest.
      Hast du da eine Quelle für?
    • sven@oly schrieb:

      vielleicht fahre ich nochmal, wobei ich sagen muss, dass mich Kraftwerke jetzt mehr und mehr ansprechen.

      Perspektivisch finde ich das Erstere interessanter, die Kühltürme kommen da einfach besser rüber, nur der Vordergrund stört halt. Und die technische Bildqualität, da spielt das Wetter natürlich mit rein, aber auch andere Faktoren. Wenn du noch mal hin fährst, bin ich auf die Ergebnisse gespannt :)

      RyusLightworks schrieb:

      Wieso sollte die Bildqualität dadurch schlechter werden? Es wird doch nur das aktuelle Bild vom Sensor gelesen und angezeigt, und die Daten dazu stehen doch in einem Speicher Register des Sensors, den es nicht beeinflussen sollte das man da was aus liest.
      Hast du da eine Quelle für?

      Die Behauptung basiert auf eigenen Messungen, mit denen ich vorherige Beobachtungen ergebnisoffen überprüfen wollte. Über die Ursache kann ich bisher nur mutmaßen, will aber nichts in den Raum stellen was sich hinterher als falsch erweist. Und da ich bisher kein großes Interesse hatte, das Thema weiter zu verfolgen, habe ich dementsprechend auch keine weitere Forschungen angestellt. Da ich inzwischen aber an einem Artikel dazu arbeite, wird es sicherlich über kurz und lang eine ausführliche Behandlung des Themas geben. Davon abgesehen ist die schlechtere Bildqualität auch von anderen Nutzern entsprechend festgestellt worden, und da du eine Live Bulb / Live Time taugliche Kamera hast, kannst du es mit wenig Aufwand auch selbst überprüfen. Wichtig ist halt nur die Systematik dabei.
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    • Ich hoffe, ich nerve nicht. Ich hab das erste Bild jetzt noch einmal mit meinen Kenntnissen bearbeitet. Die Tropfen sind entfernt, etwas mehr Sättigung und leicht nachgeschärft. Abschließend zu dieser Serie möchte ich nun diese Version hier anhängen, die nächsten Bilder werden wieder andere sein.



      Die Exifs waren: ISO200, 14mm, f22, 50sec.
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    • Helios schrieb:

      Die Behauptung basiert auf eigenen Messungen, mit denen ich vorherige Beobachtungen ergebnisoffen überprüfen wollte. Über die Ursache kann ich bisher nur mutmaßen, will aber nichts in den Raum stellen was sich hinterher als falsch erweist. Und da ich bisher kein großes Interesse hatte, das Thema weiter zu verfolgen, habe ich dementsprechend auch keine weitere Forschungen angestellt. Da ich inzwischen aber an einem Artikel dazu arbeite, wird es sicherlich über kurz und lang eine ausführliche Behandlung des Themas geben. Davon abgesehen ist die schlechtere Bildqualität auch von anderen Nutzern entsprechend festgestellt worden, und da du eine Live Bulb / Live Time taugliche Kamera hast, kannst du es mit wenig Aufwand auch selbst überprüfen. Wichtig ist halt nur die Systematik dabei.
      Ok, das war mir bisher überhaupt noch nicht bewusst. Wie macht sich das denn bemerkbar?
      Ich hatte vor ein paar Tagen ein paar Bilder gemacht mit der Oly auf meiner Nikon geschnallt und habe auf beiden eine Langzeotbelichtung gemacht. Bei der Oly natürlich dann Live Bulb um den Fortschritt zu sehen. Das es bei unterschiedlichen Kameras zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt war klar, z.B. bei dem Sterneffekt um Lichtquellen habe ich da bei der Oly auch so etwas wie eine Textur im Licht gehabt, im Bild vom Kraftwerk oben übrigens auch zu erkennen an den Straßenlaternen. Kommt das daher?


      Aber auch mal zum Thema:
      Über dem Schiff schneiden wurde ja schon gesagt, aber ich persönlich vermeide es auch immer runde Formen (Bäume, runde Gebäude, etc.) am Bildrand abzuschneiden. Rechts am Rand ist ein Tank oder sowas der zum Teil abgeschnitten ist. Wenn du über dem Schiff schneidest ist das Seitenverhältnis eh etwas stark verschoben, da könnte man auch noch links vom rechten hohen Schornstein schneiden. Man verliert dann zwar einen der Schornsteine und den Kühlturm dahinter, würde aber mehr Ordnung rein bringen.
      Ist jetzt vielleicht nur eine persönliche Beobachtung aber Rundungen schneiden wirkt halt immer etwas störend, bei geraden Formen macht das meist nicht so viel aus.
    • Okay, danke für das Feedback bis hierhin. Spontan drängt sich mir eine Frage auf, die hier sicherlich jemand beantworten kann:
      • Kann man die Funktion Live Composite mit einem Aufhellblitz am Anfang der Aufnahmen kombinieren ??
      Ich habe das langweilige Sternspurenbild im Kopf und frage mich wie es wäre, wenn das rote Holzhaus kräftiger ausgearbeitet wäre ... Ich habe es während der Aufnahme mit der Handylampe angeleuchtet, aber nach dem ersten Mal reguliert die OMD ja jedes weitere Licht runter.
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    • RyusLightworks schrieb:

      Ok, das war mir bisher überhaupt noch nicht bewusst. Wie macht sich das denn bemerkbar?

      Es äußert sich primär durch ein höheres Rauschen (Sekundäreffekte scheint es zu geben, da warte ich aber weitere Versuche ab), und damit einher geht dann natürlich der Detailverlust auf die eine oder andere Art und Weise.

      Das es bei unterschiedlichen Kameras zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt war klar, z.B. bei dem Sterneffekt um Lichtquellen habe ich da bei der Oly auch so etwas wie eine Textur im Licht gehabt, im Bild vom Kraftwerk oben übrigens auch zu erkennen an den Straßenlaternen. Kommt das daher?

      Die Vermutung liegt nahe, ja, aber dazu kann ich konkret noch nichts sagen. Wie bereits geschildert habe ich die Funktion direkt nach den ersten Tests ignoriert und bin erst seit kurzem dabei, unter anderem weil sie offensichtlich doch gerne genutzt wird, diese genauer zu analysieren. Damit will ich niemandem die Nutzung madig machen und sehe durchaus Vorteile der Funktion für bestimmte Aufnahmesituationen. Aber ich halte es durchaus für sinnvoll, Vor- und Nachteile mal genauer unter die Lupe zu nehmen, damit jeder zumindest mal die Fakten für eine passende Entscheidung zur Verfügung hat. Und weil ich, wenn ich etwas veröffentliche, gewissenhaft recherchiere dauert es eben noch einige Zeit :)

      sven@oly schrieb:

      Ich habe es während der Aufnahme mit der Handylampe angeleuchtet, aber nach dem ersten Mal reguliert die OMD ja jedes weitere Licht runter.

      Wie meinst du das? Umgekehrt wird ja eigentlich ein Schuh draus, bei Live Composite werden die weiteren Bilder hinzu aufaddiert, so dass hellere Strukturen als im Ursprungsbild auch entsprechend sichtbar sind. Deine Frage kann ich mangels passender Kamera nicht beantworten, aber das sollte sich doch eigentlich auch leicht herausfinden lassen: einfach ausprobieren.
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    • Ja, einfach ausprobieren ... aber ich bin derzeit kilometerweit von meiner Kamera getrennt.

      Nur zum Verständnis: Die Idee ist, den LC mit einem Aufhellblitz auf das Haus zu beginnen, damit die Grundbeleuchtung da ist und dann die Sternenspuren über die Langzeit auf das Bild belichten zu lassen - quasi wie ein Blitz auf den ersten Verschlussvorhang früher.

      Ich probier's mal aus wenn es vorab keiner weiß, danke bis hierher.
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    • So, mir war heute danach, mal eine Kleinigkeit für die Kamera zu kaufen. Da ich ja immernoch unsicher bin in Sachen Festbrennweite, erinnerte ich mich an meine Vitrine und das sensationelle manuelle 1.7-50er von Pentax.



      Da das manuelle Fokussieren mit der OMD durch Peaking und Lupe extrem einfach erscheint bin ich sehr gespannt, was hier in Sachen Freistellung und Bildqualität möglich ist ...
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    • sven@oly schrieb:

      Okay, danke für das Feedback bis hierhin. Spontan drängt sich mir eine Frage auf, die hier sicherlich jemand beantworten kann:
      • Kann man die Funktion Live Composite mit einem Aufhellblitz am Anfang der Aufnahmen kombinieren ??
      Ich habe das langweilige Sternspurenbild im Kopf und frage mich wie es wäre, wenn das rote Holzhaus kräftiger ausgearbeitet wäre ... Ich habe es während der Aufnahme mit der Handylampe angeleuchtet, aber nach dem ersten Mal reguliert die OMD ja jedes weitere Licht runter.

      Vielleicht mal zu Erklärung:
      Im Live Composite werden im Grunde ganz viele Bilder mit den Einstellungen die du machst geschossen. Wenn du also ISO und Blende einstellst kannst du beim Live Composite dann noch das Update-Intervall bestimmen. Das ist dann deine Belichtungszeit. Wenn du also ein Update Intervall von einer Sekunde wählst kannst du so rechnen das du ganz viele Bilder mit einer Sekunde Belichtung machst, und ISO/Blende dann entsprechend deiner Umgebung und Lichtverhältnissen einstellen.
      Lice Composite ist dann nicht einfach ein Addieren, sondern es wird das Bild was bisher da ist mit dem was gerade gemacht wurde verglichen, alle Pixel die im neuen Bild heller sind als im alten werden dann genommen und die vom alten verworfen.
      Kannst du ganz einfach testen in dem du mal ein Live Composite im dunklen Raum startest und ein rotes Licht durch das Bild bewegst, danach ein helleres blaues Licht. Dort wo sich das schneidet hast du dann das blaue Licht dominierend, also nichts gemischt Lila wie man evtl annehmen könnte. (in den Randbereichen kann Lila zu sehen sein, aber nur weil dort rote und blaue Pixel sehr nah beieinander sind).

      Das heißt für dich jetzt ja, du kannst das Haus aufhellen, aber es ist ganz egal wann du das während der laufenden Aufnahme machst. Du kannst also ganz gemütlich das Live Composite starten, dann mit dem Blitz alles was du im Bild heller haben willst anblitzen. Beachte dabei dann das es nicht heller wird wenn du mehrmals die gleiche Stelle anblitzt, es wird nur heller wenn das Licht innerhalb vom Intervall den du eingestellt hast wirklich heller ist. Heißt also den Blitz höher einstellen... oder näher ran gehen. Das ist auch kein Problem, selbst wenn du dich vor die Wand stellst und dagegen blitzt, beim ersten Blitz entsteht zwar ein Schatten von dir, aber wenn du ein paar Schritte zur Seite gehst und noch mal Blitzt werden die Pixel vom Schatten ja mit den Hellen Pixeln vom zweiten Blitz überschrieben.
      Brauchst eigentlich auch kein Blitz, kannst auch einfach mit einer hellen Taschenlampe das Haus nach und nach "abscannen", und so sogar Bereiche unterschiedlich stark hervorheben.
    • Und wenn du dieses Haus durch etwas "Ansprechenderes" ersetzt, zb durch einen Kirchturm , Bäume oder ähnliches, sieht es gleich anders aus. Beim googeln nach Bildern mit dem Begriff "Sternspuren" findet man überraschende Möglichkeiten ;)
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